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Die Hinrichtung des Studenten
Die acht Studenten, die am 25. November 1871 vom spanischen Gouverneur von Havanna persönlich verhaftet worden waren, wurden der Grabschändung von Gonzalo Castañón, einem spanischen Journalisten, beschuldigt. Am darauffolgenden Tag wurden die Studenten auf Befehl des stellvertretenden Kommandanten, General Crespo, im Schnellverfahren vor Gericht gestellt und für schuldig erklärt. Das Urteil wurde von den spanischen Freiwilligen nicht akzeptiert. Sie protestierten vor dem Gebäude, in dem der Prozess stattfand. Die Studenten wurden ein zweites Mal vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt. Valmaseda akzeptierte das Urteil und weigerte sich, es in eine geringere Strafe umzuwandeln. Die Studenten wurden am 27. November, zwei Tage nach ihrer Verhaftung, hingerichtet. Ihre Namen und ihr Alter: Alonso, Álvarez de la Campa y Gamba (16) Anacleto Bermúdez y González de Piñera (20) José de Marcos y Medina (20) Ángel Laborde y Perera (Alter 17) Juan Pascual Rodríguez y Pérez (21) Carlos A. De la Torre y Madrigal (20) Eladio González y Toledo (20) Carlos Verdugo und Martínez (17) Weitere dreißig Studenten wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt. Einer der Spanier, der den Hass der Freiwilligen geschürt hatte, erklärte einige Zeit später, dass „niemand sich die Zeit genommen hatte, herauszufinden, was wirklich geschehen war.“ Jahre später inspizierte Gonzalo Castañóns Sohn persönlich das Grab seines Vaters und erklärte öffentlich, dass es keine Anzeichen dafür aufwies, geöffnet oder geschändet worden zu sein. Die Erinnerung an diese Unschuldigen wird in Kuba hoch geehrt. Der 27. November ist ein nationaler Volkstrauertag.
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