Search
English | Spanish | German | Russian
 
  About Us
Überblick
Personal
 
  Content
Sendungen
Artikel
Dokumente
Bücher
Videos
 
  Links
Presse
Organisationen
 

 

 
 
 

                                  Dank an das Handwerk

Angela Merkel


Am nächsten Freitag werde ich beim Deutschen Handwerkstag zu Gast sein. Ich habe die Einladung sehr gerne angenommen, denn das gibt mir Gelegenheit, den Handwerkern in Deutschland ein herzliches Dankeschön zu sagen. Sie sind Teil der mittelständischen Betriebe in unserem Land, und wie wir alle wissen, ist der Mittelstand das Rückgrat unserer Wirtschaft.

Gerade das Handwerk hat sich in der augenblicklichen internationalen Finanz- und Wirt-schaftskrise ausgesprochen verantwortungsvoll verhalten. Viele Betriebe haben von den Mög-lichkeiten des Konjunkturprogramms Gebrauch gemacht. Dazu gehört die Möglichkeit der Kurzarbeit, aber vor allen Dingen bieten wir verschiedene Möglichkeiten an, damit Handwerker auch richtige Beschäftigung haben.

Dazu gehört zum Beispiel unser Infrastrukturprogramm. Mit 13,3 Mrd. Investitionen – von Bund und Ländern für die Jahre 2009 und 2010 – können viele Projekte für die Zukunft gestal-tet werden, zum Beispiel Schulen und andere Einrichtungen für Familien. Das Handwerk wird hier gute und wichtige Aufträge bekommen und einen Beitrag für eine gute Zukunft unseres Landes leisten können.

Das Handwerk spielt auch eine hervorragende Rolle, wenn es um Ausbildungsplätze geht. Gerade in diesem Jahr ist es wichtig, dass alle Schulabgänger Ausbildungsplätze finden, und ich weiß, dass viele Handwerksbetriebe hier sehr herausragende Angebote machen.

Es geht aber auch darum – und das ist meine Bitte an die Handwerker –, dass sie von denje-nigen, die ihre Ausbildung beendet haben, möglichst viele übernehmen, damit diese jungen Leute auf dem Arbeitsmarkt auch eine wirkliche Zukunft haben. Hierfür gibt es viele gute Bei-spiele – wofür ich herzlich danke sagen möchte.

Die Bundesregierung hat mit ihrem Kredit- und Bürgschaftsprogramm vor allen Dingen auch Vorsorge getroffen, wenn es schwierig ist, bei Banken und Sparkassen Kredite zu bekommen. Gerade auch das Handwerk kann hiervon Gebrauch machen. Denn unsere Programme sind so ausgerichtet, dass sie nicht nur etwa die Großen unterstützen, sondern vor allen Dingen auch von mittelständischen Betrieben wahrgenommen werden sollen.

Insgesamt ist das Handwerk ein außerordentlich ermutigendes Beispiel, um zu zeigen, wie wir in einer schwierigen Situation in Deutschland zusammenhalten. Vor Ort zeigen viele Hand-werksbetriebe, wie man an die Zukunft denkt, nachhaltig wirtschaftet und für die Menschen etwas Gutes tut.

Diesen Dank werde ich beim Deutschen Handwerkstag ausführlich darlegen. Und ich werde gleichzeitig sagen, dass die Bundesregierung auf dem Weg des Bürokratieabbaus und der Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weitermachen wird.

Ich will nur noch einmal daran erinnern, dass die Lohnzusatzkosten – zum Beispiel – in dieser Legislaturperiode deutlich gesunken sind: von 41,9 Prozent im Jahre 2005 auf deutlich unter 40 Prozent jetzt. Das bedeutet allein eine Entlastung von 16 Mrd. Euro. Hinzu kamen erste Schritte beim Bürokratieabbau, die wir in der nächsten Legislaturperiode verstärken wollen.

Insgesamt arbeiten Politik und Handwerk Hand in Hand, damit es für Deutschland zukunftsfä-hige Arbeitsplätze gibt und damit das deutsche Handwerk weiter ein Beispiel für „Made in Germany" ist.

 

Video-Podcast der Bundeskanzlerin 29/09

5. September 2009

 

 
   

.
New Cuba Coalition
P. O. Box 14077
Washington, D. C. 20044-4077
Dr. Emilio-Adolfo Rivero — President
Ernesto Díaz-Rodríguez — Vice President
e-mail: cuba@idt.net